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Sonntag, 8. April 2012

Thailand Part 2, Bangkok und Koh Tao

Am 28.03.2012 hiess es dann Sachen zusammenpacken und warten bis uns um 14:00 Uhr unser Bus abholt, der uns zur Grenze faehrt, wo wir dann 16:10 Uhr ankamen. Da die Grenze um 16 Uhr schliesst, mussten wir jeder $ 1 Ueberstundengebuehr zahlen! Naja, koennen wir nicht aendern und ab zur naechsten Stempelstelle auf der thailaendischen Seite. Da wir ueber Land einreisen, bekommen wir hier nur ein 15 Tages Visum, was aber wegen meines Kameraproblems nicht so schlimm war, denn den Divemaster kann ich (Julian) mir seither eh nicht mehr leisten :-(
Der Bus in Thailand war wie erwartet sehr gut und beinhaltete sogar ein mitternaechtliches Essen. Die Busfahrt war sehr unterhaltsam, da wir uns stundenlang mit Emanuela unterhielten, die wir schon im Minibus auf dem Weg zur Grenz kennenlernten. Gegen 05:00 Uhr waren wir in Bangkok und da die Tuk Tuks zu teuer waren, entschieden wir uns fuer unsere erste Busfahrt im gigantischen Busnetz von Bangkok. Aber auch das meisterten wir ohne Probleme, nur die Zimmersuche erwiess sich als etwas schwieriger. Nachdem wir uns von Emanuela verabschiedet hatten, da sie direkt weiter nach Koh Chang faehrt, brauchten wir erstmal eine Runde Schlaf. Gegen Mittag checkten wir unser Gepaeck, da wir einige Sachen zurueckschicken wollten und fuhren am Nachmittag mit dem Bus ins GIGANTISCHE MBK-Einkaufszentrum, wo wir bei unserem ersten Bangkokaufenthalt schon einmal waren und am Abend goennten wir uns, das erste mal seit 3,5 Monaten, wieder McDonalds und waren enttaeuscht...
Am naechsten Morgen verschickten wir knappe 9 kg unseres Gepaecks mit der Post und hoffen, dass das Paket irgendwann Mitte Juni bei meiner Mutter in Freiburg ankommt. Danach gings zum grossen Wiedersehensfruehstueck  mit Anna, Dee und Eric, mit denen wir rund 3 Wochen durch Laos gereist sind. Eric fiel leider aus, er lag krank im Bett, weshalb die anderen beiden uns nicht zum Chinamarkt folgten.
Nach einigem Gesuche fanden Jess und ich endlich die schwer erkennbare Bushaltestelle und fuhren nach Chinatown, wo sich der chinesische Markt befindet. Der Markt besteht aus vielen kleinen Gassen, in denen sich ein kleiner Laden an den naechsten reiht und tausende von Menschen, die entweder verkaufen oder kaufen wollen, rumwuseln. Das man so ziemlich alles bekommt, brauche ich glaub ich nicht erwaehnen! Viele komische Accessoires gibts natuerlich auch aber wie wir feststellten, fanden nur wir das Zeug komisch, denn die Asiaten stehen da tatsaechlich drauf!

 
 

Als wir gerade gehen wollten  begann es wie aus Eimern zu regnen. Erst waren wir froh darueber, da binnen 2 min. die Temperatur von 36 Grad auf 24 Grad gesunken ist! Das Problem daran war nur, dass wir auf dem Weg zur Bushaltestelle waren! Wir hatten keine drei Schritte gemacht und waren bis auf die Unterwaesche nass :-( das Beste war jedoch, dass der Bus klimatisiert war und steckte Ewigkeiten im bangkoker Nachmittagsstau, weshalb uns recht schnell sehr kalt wurde.

Am Abend buchten wir unser Ticket, um morgen Abend nach Koh Tao zu fahren, denn auch wenn es mit dem Divemaster nichts wird, wollen wir dennoch ein paar Tauchgaenge auf Koh Tao machen.
Der Bus fuhr am naechsten Tag erst um 21 Uhr und somit schlugen wir uns die Zeit mit lesen und Internet um die Ohren. Die Busfahrt war ziemlich ruhig und die Fahrt mit der Faehre war, dank des ruhigen Wetters, deutlich besser als die erste Fahrt hierher (es waren nur wenige Leute am Kotzen). Mit unserer Ankunft auf Koh Tao fing es erstmal an zu regnen aber das schlechte Wetter war nach einem guten Erholungsschlaf wieder verschwunden. Auf dem Weg der Nahrungssuche, trafen wir unseren ehmaligen Tauchlehrer Stefan sowie Peter, seine Freundin Ingrid.
Wir buchten insgesamt 6 Tauchgaenge und hofften natuerlich den Walhai zu sehen, der in den letzten Wochen mehrmals um Koh Tao gesehen wurde.  Leider sahen wir ihn nicht und auch keine einzige Schildkroete wollte sich uns zeigen :-( Dafuer sahen wir grosse Barracudaschwaerme und unzaehlige andere schoene Meeresbewohner. Der schoenste Tauchgang fuehrte uns zum Wrack eines US-Kriegsschiffs, welches dort vor ein paar Jahren versenkt wurde.
Gestern machten wir mit einem anderen Tauchshop 2 kostenlose „Muellsammel“-Tauchgaenge, bei denen man „hauptsaechlich“ tauchen geht um die Riffe von Verschmutzungen z.B. Coladosen, Plastiktueten oder Bierflaschen zu befreien natuerlich kann man auch ein bissl Fische gucken.

Und hier mal noch ein paar andere Bilder was man so mit seinem Leben auf Koh Tao machen kann ;-)
 
 
 
 
 
 
 
 
Am 10.04. geht’s weiter nach Penang in Malaysia, von dort werden wir auf den malayischen Teil von Borneo weiterreisen.

Mittwoch, 28. März 2012

Champasak, Pakse und Adios schoenes Laos

Der naechste und vorletzte Stop auf unserer Liste war Champasak, welches ca. 1,5 h noerdlich von den 4000 Inseln liegt. Wir waren 8 Leute im Bus, die dorthin wollten und wurden zu einem kleinen Ort auf der anderen Seite des Mekong gefahren. Da es keine Bruecke von hier nach Champasak gibt, muss ein Boot her.
Dies war zwar kein Problem aber der Preis! 20.000 Kip (rund 2 Euro) fuer eine Fahrt von ca. 150 m! Da wir 8 Leute waren, konnten wir den Preis nach zaehen Verhandlungen auf 15.000 Kip pro Person druecken, was aber immernoch sehr teuer war aber eine andere Wahl gab es nicht hatten wir nicht, da alle den selben Preis verlangten :-(
In Champasak suchten wir uns alle zusammen ein guenstiges Gasthaus und beschlossen noch heute zu der Attraktion des Ortes zu fahren. Wat Phou. Wat Phou wurde vom Volk der Khmer als Generalprobe von Angkor Wat (Kambodscha) erbaut. Natuerlich viel kleiner aber im gleichen Stil.
Wie schon die kurze Bootsfahrt ueber den Mekong, stellte sich auch die Fahrt zur 8 km entfernten Tempelanlage schwieriger heraus als gedacht, denn auch hier haben sich alle Tuk Tuk-Fahrer abgesprochen und keiner ging unter 150.000 Kip (15 Euro) pro Tuk Tuk was verhaeltnismaessig teuer ist!
Naja wir hatten mal wieder keine andere Wahl. Am Tempel selber mussten wir 30.000 Kip (3Euro) Eintritt zahlen. Da es vom Ticketschalter angeblich noch 3 km bis zum Tempel sind, unser Tuk Tuk nicht auf das Gelaende des Weltkulturerbes durfte und es mittlerweile schon 16 Uhr war, mussten wir nochmal 15.000 Kip (1,5 Euro) bezahlen, um mit einem Elektrogefaehrt zum Tempel gefahren zu werden. Insgesamt also 75.000 Kip (7,5 Euro) von unserem Gasthaus bis zum Tempel selbst!
Doch der Hammer kam erst noch... Wir setzten uns in das Elektrofahrzeug fuhren 2 Minuten und waren da! 3 km?! Vonwegen, es waren hoechstens 300 m aber wir haben vom Ticketschalter nicht sehen koennen,  diese Ar*******er haben uns mit einem Laecheln im Gesicht angelogen! Wir waren alle extrem angefressen aber beschweren half nix, denn auf einmal konnte der Fahrer kein Wort Englisch :-(
Naja wir erklungen die Tempelanlage, welche deutlich kleiner ist als Angkor Wat aber prinzipriell ganz schoen, wenn da nicht die schlechte Stimmung waere...

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nach ca. 2 Stunden waren wir fertig mit der Besichtigung und wurden zurueckgefahren. Der Fahrer hielt ca. 50 m vor dem Kassenhaeuschen und meinte, dass wir hier aussteigen sollen (auf einmal konnte er wieder Englisch), wir teilten ihm halbwegs freundlich mit, dass er uns gefaelligst bis zum Schluss fahren soll! Eigentlich wollen wir noch 10 Extrarunden, denn wir haetten ja fuer 3 km bezahlt und nicht fuer 300 m. Letztenendes gabs keine 10 Extrarunden aber dafuer wurden wir bis zu Kassenhaeuschen gefahren.

Am naechsten Morgen gings um 06:30 Uhr nach Pakse, unserem letzten Ziel in Laos. Wir fanden hier ein schoenes Gasthaus mit einem schoenen Garten am Fluss und so kam es, dass wir hauptsaechlich nur faulenzten und uns unseren Buechern witmeten. Zudem gab es hier die besten Spaghetti Carbonara bzw. Gnoggi mit Kaese Sahnesosse seit fast 7 Monaten...
Am 28.03.2012 mussten wir das Land verlassen und sind mit einem Minibus zur thailaendischen Grenze gefahren. Von hieraus gehts erstmal wieder nach Bangkok und dann mal schauen...

Auch wenn wir in Laos die mit Abstand uebelsten "Bus"fahrten erlebt haben, ich mir die heftigste Magenverstimmung, aller Zeiten eingefangen hatte, es (wegen der Trockenzeit) teilweise fast unertraeglich heiss war und mir als saures Sahnehaeubchen auch noch meine Kamera + Equipment geklaut wurde, ist Laos, zusammen mit Nepal auf Platz 1 der schoensten Laender, in denen wir bisher waren. Dieses Land ist landschaftlich atemberaubend und die Menschen sind unglaublich nett und hilfsbereit (die meisten)!

Montag, 26. März 2012

Ueber die Kong Lo Hoehle zu den 4000 Inseln im Mekong

Nachdem wir uns gestern von Anna, Dee und Eric verabschiedet haben, wurden wir heute um 9 Uhr abgeholt, um zur Kong Lo Hoehle zu fahren. Da wir x-mal auf der Streck anhielten, um neue Passagiere einzuladen, andere Passagiere abzuladen oder weil wiedermal eine Horde Verkaeuferinnen den Bus stoppte, um uns ihre Waren anzubieten, kamen wir erst ca. 10 Stunden spaeter an. Die Fahrt mit dem lokalen Bus war anstrengend aber die wunderschoene Landschaft entschaedigte fuer die Strapazen und wir hatten einen bombastischen Ausblick.

 
 

Am Abend verabredeten wir uns mit Julia und Patrick (zwei Berliner, die wir im Bus kennenlernten) fuer den morgigen Hoehlenausflug.
Und so liefen wir am naechsten Morgen los zur Kong Lo Hoehle, die ca 1,5 km, von dem Dorf wo wir wohnen, entfernt ist. Nach einem Kilometer erreichten wir den Eingang des Nationalparks, in dem sich die Hoehle befindet, hier waren pro Nase 2000 Kip Eintritt faellig.


An der Hoehle angekommen, versuchten wir ein Boot fuer 4 Personen zu chartern aber das ist nicht moeglich, da das Wasser oft nicht tief genug ist um mit 4 Touris langzuschippern. Somit blieb uns nichts anderes uebrig als 2 Boote zu je 110.000 Kip zu nehmen.

 

Als Naechstes liefen wir in die "Eingangshalle" der Hoehle, dort sind die Langboote geparkt und 2 min spaeter waren wir im grossen Nichts. Wir konnten es kaum glauben, wie gross diese Hoehle ist! Nach 10 min Fahrt erreichten wir den ersten Punkt, wo wir aussteigen mussten, da das Wasser zu niedrig war. Auf dem Weg zum Wiedereinstieg kreutzten wir viele schoen glaenzende Stalaktiten und Stalakmiten. Normalerweis sind diese beleuchtet aber da es heute morgen einen Stromausfall gab, blieb es dunkel (wir hatten Taschenlampen dabei). Uns war's ganz recht, denn so war alles viel schoener und unheimlicher :-)

 
 

Nach ca. einer Stunde und mehrmaligem Aus- und wieder Einsteigen waren wir am anderen Ende der riesigen, 7 km langen Hoehle, die an manchen Stellen bis zu 100 m hoch ist!


Dort gabs eine kalte Cola und wir entdeckten, was die uns entgegenkommenden Frachtboote unter ihren blauen Folien transportierten. Eigentlich konnten wir es uns schon denken, denn auf jedem Feld in der Gegend wird Tabak angebaut, so auch am anderen Ende der Hoehle. Eine weitere Stunde spaeter und erneutem Staunen ueber die Groesse dieser Hoehle waren wir zurueck am "Langbootparkplatz".

Ein Tabaktransport
 
 Auf der Rueckfahrt war dann auch der Strom wieder da, zum Glueck aber nur auf einer ca. 50 m Strecke

Da vor der Hoehle eine schoene Lagune zum Baden einlud, folgten wir diesem Ruf der Natur und nahmen ein herrliches Bad im Fluss :-)
Waehrend wir im Wasser waren, beobachteten wir, dass ein paar Russen, ihre frisch gekaufenWassermelonen in den Sand legten und einfach weiter gingen. Als wir uns abtrockneten ueberkam uns die Neugier, denn es sah so aus, als waeren die Melonen nicht geoeffnet worden! So war es dann auch! Es lagen 2 frische Wassermelonen und 2 leere Flaschen Bier vor uns! Die Russen, denen die Fruechte wahrscheinlich zu schwer geworden waren, waren ueber alle Berge! Naja, wir schmissen die Bierflaschen in den Muell und freuten uns ueber einen kostenlosen Mittagssnack :-)
Am Nachmittag erkundeten Jess und ich noch etwas die Gegend um uns herum und liefen durch das kleine, urspruengliche Dorf.
 
 
 
 
 
 
 
 

Gaebe es hier einen kleinen Laden und zumindest 1mal pro Woche Internet, koennte man an diesem Ort Wochen bleiben! Da es aber nichts von beiden gibt, entschieden wir uns dafuer, morgen mit dem 06:30 Uhr Sammelriesen-Tuk-Tuk nach Tha Khaek zu fahren und von dort weiter nach Pakse. Soweit der Plan...


6:30 Uhr gings los. Die Fahrt im Songthaew (riesen Tuk Tuk) war angenehmer als die letzten Fahrten, die wir in solchen Gefaehrten hatten aber wir waren trotzdem froh nach 5 h endlich in Tha Khaek zu sein. Dort kauften wir je ein Ticket nach Pakse. Der Ticketverkaeufer sagte uns, dass der naechste Bus unserer ist. Schnell kauften wir noch etwas zu Essen ein und gingen aufs Klo, denn diese Fahrt wird weitere 7-8 h dauern.
3 Stunden und 9 Busse spaeter waren wir es leid und wollten nicht ein weiteres mal "next bus is yours for sure!" (der naechste Bus ist eurer 100%ig!) hoeren, denn wir wussten, dass auch der Naechste mit Sicherheit nicht unserer sein wird. Somit tauschten wir unsere Tickets um und fuhren in 4 h  nach Savannakhet. Der Bus war diesesmal nicht gnadenlos ueberfuellt und mit offenen Fenstern waren auch die Temperaturen ertraeglich.
17:10 Uhr kamen wir in Savannakhet an und entdeckten gleich, dass ein Bus nach Pakse, unserem eigentlichen Ziel,  in 20 min abfaehrt. Wir kauften also direkt Tickets und gingen zum Bus. Da hier noch keine 5 Menschen waren, verstauten wir erstmal unser Gepaeck und gingen alle noch kurz aufs Klo. Die Maedels gingen als erstes, da wir mit dem Handgepaeck draussen warteten. Danach wollten Patrick und ich gehen. In diesem Moment muss ein, fuer westliche Erdenbewohner unhoerbarer, Startschuss gefallen sein, denn innerhalb der letzten 20 Sekunden wurden aus den anfangs 5 Personen ca. 50 Personen, die alle schnell in den Bus wollten! Wir riefen den Maedels zu, dass wir schon im Bus sind und schafften es gerade noch uns durchzudraengeln (die Einheimischen machen das auch und zwar immer und ueberall!), so dass wir vier Sitzgelegenheiten ergattern konnten. Ich schreibe bewusst Sitzgelegenheiten, denn es waren keine normalen Bussitze. Wir hatten 4 blaue Plastikhocker auf einer Flaeche von 1 m²! Aber immerhin besser als die naechsten 5 bis 6 Stunden stehen zu muessen! Die Fahrt wurde zur Tortur und die Kroenung war als Jess meinte, dass ein Bein ihres Hockers abgebrochen sei... Nein, der Hocker war vollkommen in Ordnung! Es war "lediglich" das Bodenblech des Busses, was nachgab und das Bein von Jessies Hocker verschwand daher zur Haelfte im Radkasten!! Da wir auch hier alle 30 min irgendwo anhielten, um Leute rein- oder rauszulassen, Verkaeuferinnen aufzugabeln, die 50 m weiter wieder raus mussten oder um eine Pinkelpause in der Pampa zu machen, kamen wir erst um 00:30 Uhr in Pakse an. Was natuerlich sehr praktisch ist, da um diese Uhrzeit noch so viele Gasthaeuser offen haben und die Tuk Tuk's das Doppelte kosten! Wir fanden dennoch eines, nur eben nicht gerade guenstig :-(
Am naechsten Morgen gings wieder mit einem Tuk Tuk zur Sued-Busstation, um von dort aus mit einem Bus nach Si Phan Don (auch 4000 Inseln genannt) zu fahren bzw nach Ban Nakasang, von dort aus mit dem Boot weiter zu den Inseln. Bus gabs mal wieder keinen dafuer ein Songthaew. Wir dachten, dass wir die letzten beiden Sitzplaetze ergatterten, doch es passten noch viel mehr Passagiere hinein als wir dachten. Zusammengequetscht sassen wir dann zu zwoelft auf einer "Sitzbank", die fuer 8 Personen schon eng gewesen waere! Insgesamt waren 30 Personen an Bord, eigentlich nichts Besonderes mehr fuer uns ;-)
Auch hier waren wir nach 4 Stunden Fahrt froh am Ziel in Ban Nakasang angekommen zu sein. Von hier aus nahmen wir ein Boot in das wunderschoene Inselarchipel in Mitten des Mekongs.
Zur Auswahl standen fuer uns die Inseln Don Det und Don Khon. Da Don Det jedoch langsam aber sicher zu einem zweiten Vang Vieng mutieren soll, entschieden wir uns fuer die kleine Insel Don Khon.

 

Wir bezogen gleich das erste Gasthaus, was wir uns ansahen, da es mit einem grossen Mueckennetz, einer super Matratze und einem grossen und hellen Bad punktete. Guenstig war es natuerlich auch. Erschoepft von den Busfahrten erkundeten wir das kleine Dorf, haben gelesen und Karten gespielt.

 

Da uns die Busfahrt so sehr in den Knochen steckte, brauchten wir noch einen Faulenztag bevor wir uns zu Fuss auf Inselerkundung begaben. Nach 100 m kam ein Tickethaeuschen, an dem wir 20.000 Kip  (2 Euro) Eintritt zahlen sollten, fuer eine Insel auf der wir wohnen!? Wir erklaerten dem Herren, dass wir hier wohnen und nur zu den anderen Restaurants laufen wollen, um zu fruehstuecken und durften dann passieren (funktionierte auch am Tag drauf ). Nach gefuehlten 100 km (in Wirklichkeit vielleicht 2 km) laufen auf einer staubigen Strasse ohne einen Millimeter Schatten kamen wir triefend bei einer Bucht an, an der man sich ein Boot mieten kann, um damit Irrawaddy Delphine (Suesswasserdelphine) zu beobachten.

 

Da wir das heute aber nicht machen wollten, ging es weiter zum Tat Somphamit Wasserfall.

 
 
 
 
 


Nach dem beeindruckenden Wasserfall und einem leckeren Minz-Lemon-Shake gings zurueck ins Dorf. Wir liefen an unserem Gasthaus vorbei, da wir zum guenstigsten "Supermarkt" wollten, der am anderen Ende des Dorfes lag, um uns mit kalten Getraenken innerlich zu kuehlen. Da uns heiss war, beschlossen wir in den Fluss zu springen und zum Gasthaus zurueck zu schwimmen. Ja, das Leben kann so schoen sein... :-)
Da wir gestern gelernt hatten, wie gemein die Sonne hier waehrend der Trockenzeit (die momentan herrscht) ist, liehen wir uns heute je ein Fahrrad, um an die suedliche Spitze der Insel zu fahren, um einen schoenen Blick auf das nur 150 m entfernte Kambodscha zu haben und mit viel Glueck einen der Delphine zu sehen. Da Letzteres aber nicht der Fall war, legten wir uns in die Haengematten eines kleinen Restaurants, tranken ein kaltes Bier und witmeten uns wiedermal unseren Buechern. Bevor wir wieder aufbrachen, sprangen wir samt Klamotten in den Fluss, um uns etwas abzukuehlen und dann gings mit dem Radel auf die noerdlich gelegene Insel Don Det.
Die oertliche Krankenstation

Wir waren gespannt, was uns hier erwartet, denn es sollten Vang Vieng aehnliche Zustaende herrschen. Um so erstaunter waren wir bei unserer Ankunft, denn eigentlich war es auch hier sehr schoen und ruhig, was vielleicht auch an der Nebensaison liegen kann, man weiss es nicht.
Nach einem weiteren Tag des Faulseins und Schwitzens, entschieden wir und morgen, den 24.03.2012 weiter nach Champasak zu fahren, um die alten Khmer Ruinen anzuschauen.